Postgeschichte Schleswig-Holstein  

 

 Brief von Hamburg über Altona nach Kiel, 19.2.1863

 

  

Herrn Professor Dr W. Junghans/ Neuestraße 26./ Kiel, frankiert mit Dänemark Nr. 7, 4 skilling, (ohne Punkt hinter R) orangebraun, entwertet mit Dreiringstempel 2 (Hamburg), dokumentiert mit Einkreis-stempel des dänischen Postamts in Hamburg K.D.O.P.A HAMBURG 18.2. 3-4, rückseitig Stempel HOLST.EISENB.POSTBUREAU/ Z

 

Carl Theodor Arnemann legte im Mai 1844 den Grundstein für den ersten Bahnhof in Altona direkt oberhalb eines steil abfallenden Hanges zur Elbe, der später als „Altonaer Balkon“ bezeichnet wurde. Bei der Bevölkerung war er wegen des Lärms der Lokomotiven schnell unbeliebt. Der Altonaer Bürgermeister Caspar Behn ließ daher die parallel zur Längsachse des Bahnhofes verlaufende Bahnhofsstraße (heute Max–Brauer–Allee) anlegen. Ihre Bebauung schirmte den Bahnlärm ab. 1866 wurde der Bahnhof zudem westlicher Endpunkt der Verbindungsbahn ins benachbarte Hamburg.

 

Das erste Empfangsgebäude des Bahnhofs Altona um 1845 mit Lokomotive und dem regen Leben auf dem Bahnhofsvorplatz mit Pferdedroschken für Fahrten in die Stadt und nach Hamburg.