Gottfried August Bürger

Wunderbare Reisen zu Wasser und Lande

London 1788                                                               

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[8]Vorrede

zur deutschen Übersetzung.

 

Es ist in der Tat eine etwas sonderbare Erscheinung, die folgenden Erzählungen, die auf deutschem Grund und Boden erzeugt sind, und in manichfaltiger Gestalt und Tracht ihr Vaterland durchwandert haben, endlich im Ausland gesammelt, und durch den Druck bekannt gemacht zu sehen. Vielleicht war auch hier Deutschland gegen eigene Verdienste ungerecht; vielleicht weiß der Engländer besser was Laune heißt, wie viel sie wert ist, und wie sehr sie dem Ehre macht, der sie besitzt. – Genug wir befanden uns, trotz aller Spekulation unserer lauersamen Schriftsteller in dem Falle, ein|[9] eigenes Produkt aus der Fremde ein führen zu müssen.

Diese kleine Sammlung hat übrigens in beiden Ländern ihr Glück gemacht. Während das englische Original fünf Auflagen erlebte, fand man sich veranlasst auch von der deutschen Übersetzung eine neue Ausgabe zu veranstalten. Man hat bei dieser von den Vermehrungen der neuesten englischen Ausgabe Gebrauch gemacht, ohne sich eben ängstlich an die Worte zu binden, oder Einschaltungen, die sich hin und wieder anboten, bloß deswegen zurück zu weisen, weil sie sich im Grundtexte nicht fanden; kurz man hat dieses Werkchen bei seiner zweiten deutschen Ausgabe, eben so wie bei der ersten, nicht so wohl als anvertrauetes Gut, sondern vielmehr als Eigentum behandelt, über das man nach eigenem Gutdünken zu schalten berechtiget ist.

Es ist wahr, so ein Büchlein wie dieses ist weder ein Systema, noch|[10] Tractatus, noch Commentarius, noch Synopsis, noch Compendium, und es hat keine einzige von allen Klassen unserer vornehmen Akademien und Societäten der Wissenschaften daran Anteil. Allein dessen ungeachtet kann es in mancher Rücksicht sehr heilsam und dienlich sein. Einen sehr guten Gebrauch, der von diesen Erzählungen zu machen ist, hat der englische Herausgeber, als die unverkennbare Absicht ihres ersten Erfinders angegeben. – Ein englischer Rezens. dieses Büchleins hofft sogar, dass es etwas zur Bekehrung gewisser Schreyer im Parlamente beitragen werde. Wenn es indessen auch weiter nichts tut, als dass es auf eine unschuldige Art lachen macht, so braucht, däucht mir, der Vorredner eben nicht gerade in pontificalibus in Mantel, Kragen und Stutzperücke aufzutreten, um es dem geneigten Leser ehrbarlich zu empfehlen. Denn es ist alsdann, so klein und frivol es immer scheinen mag, leicht|[11] mehr wert, als eine ganze große Menge dickbeleibter ehrenfester Bücher, wobei man weder lachen noch weinen kann, und worin weiter nichts steht, als was in hundertmal mehr andern dickbeleibten ehrenfesten Büchern längst gestanden hat. Auch passt alsdann nicht übel hieher eine Stelle aus des alten ehrlichen vergessenen Rollenhagens Vorrede zu seinem Froschmäuseler, die ein wenig modernisiert also lautet:

Der Graubart, der mit dürren Knochen

Der Lehre nichts kann, als poltern und pochen,

Und hören mag kein lustiges Wort,

Der packe zusammen und trolle sich fort!

Zwar wollen wirʼs gänzlich nicht verschwören,

Ihn auf ein andres Mal zu hören,

Wenn nämlich uns auch die Nasen blau

Und Haar und Bart sich färben grau;

Auch sonst wohl zu gelegener Stundʼ.

Denn Wermuth ist nicht immer gesund.

Man trinkt ja wohl auch neuen Wein,

Und tunkt in frischen Honig ʼmal ein.|[12]

Die Natur erneut ein neuer Genuss.

Stets Einerlei macht Überdruss,

Wie alles der alten Meister Trutzen.

Der Wechsel nur schafft Lust und Nutzen.

Man schilt oft spöttisch Zeitvertreib,

Was stärkt zur Arbeit Seelʼ und Leib.

Das nehmen wir nicht zu Herzen und Sinnen,

Und wollen in Gottes Namen beginnen.

–––|

Vorrede zur deutschen Übersetzung.] B1 und B2: Zur deutschen Übersetzung.

Es ist wahr,] B1 und B2: Dies Büchlein ist in der deutschen Übersetzung, die sich eben nicht ängstlich an die Worte bindet, hier und da durch neue Einschaltungen erweitert, und durfte bei einer künftigen Auflage, deren es sich nicht ganz ohne Ursache schmeichelt, leicht noch um ein beträchtliches vermehrt werden. Denn unser Land ist nicht nur voll von ähnlichen Geschichten, sondern auch die Quelle, woraus diese entsprungen sind, wird hoffentlich noch nicht vertrocknet sein.

däucht mir] B1 und B2: deucht mich

Systema: System gr., planvoll geordnete Zusammenstellung

Tractatus: Traktat lat., Abhandlung

Commentarius: Kommentar lat., mit Erläuterungen und kritischen Anmerkungen versehenes Zusatzwerk zu einem Druckwerk

Synopsis: Synopse gr./lat., Zusammenschau

Compendium: Kompendium lat., Abriss, kurzgefasstes Lehrbuch

Akademien und Societäten der Wissenschaften: Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (bis 1942: Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen), wurde im Jahre 1751 von König Georg II. von Großbritannien, Kurfürst von Hannover, mit dem Ziel gegründet, in eigener Arbeit und in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen des In- und Auslandes der Wissenschaft zu dienen. Sie besteht aus der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und der Geistes- und Gesellschaftswissenschaftlichen Klasse.

 

                  

Siegel der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Allein dessen ungeachtet kann es in mancher Rücksicht sehr heilsam und dienlich sein.: Man kann nähmlich 1) etwas erdichten, das dem gewöhnlichen Laufe der Natur gemäß, und von dem, was wirklich vorhanden ist und geschiehet, bloß darin unterschieden ist, daß ihm das historische Zeugniß feiner Wirklichkeit fehlt. Von dieser Art ist der gewöhnliche Stoff des epischen und dramatischen Gedichtes. Hier werden wirkliche Fälle, die in dem sittlichen und politischen Leben der Menschen vorkommen, genau nachgeahmt und dargestellt. Dabei werden nichts als Gegenstände und Kräfte vorausgesetzt, welche in der Natur wirklich vorhanden sind, oder doch vorhanden seyn können. Es sind das Alles solche Coexistenzen und Successionen, die zwar vielleicht nie in dieser Welt vorhanden gewesen sind, auch vielleicht nie vorhanden seyn werden, dennoch aber in derselben vollkommen möglich sind. Es braucht z. B. an dem ganzen Wertherischen Romane nicht das Mindeste Wahre in facto zu seyn, weder quoad praeteritum, noch quoad futurum. Dennoch ist nicht abzusehen, warum sich so eine Begebenheit nicht Ein Mahl, nicht zehn Mahl, ja hundert Mahl in dieser Welt wirklich zutragen könne. Alle solche Erdichtungen nun heißen historische.

2) Die zweite Gattung, die eigentlichsten poetischen Erdichtungen sind solche Gegenstände und Begebenheiten, oder solche Coexistenzen und Successionen, die in dieser Welt nicht nur nicht geschehen, sondern auch nicht einmahl geschehen können, sondern Gegenstände und Begebenheiten einer ganz andern Welt sind. Unter diesen eigentlichen poetischen Erdichtungen kann man wieder einen Unterschied bemerken. a) Entweder wird die andere Welt, in welcher die Gegenstände und Begebenheiten möglich sind, als wirklich vorhanden an genommen und geglaubt. Von dieser Art find diejenigen poetischen Erdichtungen, wodurch die unsichtbare, doch wirklich vorhandene, oder als vorhanden geglaubte Geisterwelt in eine sichtbare und körperliche Welt verwandelt wird. Diese könnte man die analogisch poetischen Erdichtungen nennen. Dahin würden z. B. die Erdichtungen der Alten von Elysium und Tartarus, wie auch die Miltonischen und Klopstockischen Erdichtungen von Himmel und Hölle gehören. Diese würden schon einen höheren Grad der Glaubwürdigkeit haben, als die folgende b) zweite Unterart der poetischen Erdichtungen, da die wirkliche Natur nicht hinreicht, sondern eine andere Welt und zum Theil andere Wesen nöthig sind, die nicht als vorhanden angenommen oder geglaubt werden, ob ihnen gleich der Dichter menschliche Gesinnungen und Handlungen aus dem sittlichen und politischen Leben zueignet. Dahin würden z.B. Ovidische Verwandelungen, die Erdichtungen in Gulliver's Reisen, die Centauren und Cyclopen der Alten, die Feenmährchen, und was man überhaupt Mythologie nennen kann, gehören.

Beiderlei Gattungen von Erdichtungen, die historischen und poetischen, haben ihre eigene Art von ästhetischer Wahrheit, oder vielmehr Wahrscheinlichkeit. Bei den historischen Erdichtungen ist die Absicht, die wirklich vorhandenen Kräfte der Natur, besonders die Seelenkräfte des Menschen, nach ihrer eigentlichen und wahren Beschaffenheit darzustellen. Diese Erdichtungen find im Grunde nichts anders, als Beispiele, oder einzelne Fälle des wirklich Vorhandenen. Ihre Eigenschaft ist also Wahrheit, oder die allernächste Wahrscheinlichkeit. Sie müssen, wie Horaz sagt, der Wahrheit ganz nahe liegen. Ficta sint proxima veris. – Man muß sie für geschehene Dinge halten können, ohne daß deßwegen in dem ordentlichen Laufe der Natur das Mindeste dürfte verändert werden. – Der Dichter kann dabei verschiedene Absichten haben. Er will uns mit merkwürdigen Charakteren der Menschen bekannt machen, oder irgend eine der menschlichen Leidenschaften in ihrer wahren Natur völlig entwickeln. Da erdichtet er denn Umstände, Situationen, Geschäfte, Begebenheiten, an denen sich die Charaktere oder Leidenschaften am deutlichsten in allen ihren Äußerungen zeigen. Wer in dieser Art eine Fertigkeit erlangen will, der muß ein sehr fleißiger und genauer Beobachter der Natur und der Menschen seyn.

G. A. Bürgers Lehrbuch der Ästhetik. Herausgegeben von Karl v. Reinhard. 2 Bände. Berlin 1825. Band 1, S. 225-127.

Rezens.: Rezensent, Literaturkritiker

Schreyer im Parlamente: Recension eines hannoverschen Autors im Critical-Review.

Von je her war es die Klage witziger Köpfe, daß man jeden unschuldigen harmlosen Scherz zu einer persönlichen Satire zu deuteln suche. „Es giebt Leute“, sagte einst einer unsrer besten Schriftsteller – der von dieser Plage viel gelitten hatte – ,,die allenthalben Satiren sehn können, wo keine sind, wie die Sonntagskinder Gespenster.“ – Ein solches Sonntagskind war einer der Verfasser des Critical-Review von dem wir eine Recension zu erzählen haben.

Wer kennt nicht unter uns die scherzhaften Erzählungen eines unsrer Landesleute, die mit einer so monströsen Phantasie zusammengesetzt sind, daß man sie comische Arabesken nennen könnte! Wer hat nicht von dem Reisenden gehört, der mit dem gewaltigen Odem seiner Nase eine ganze Flotte zurückblies, – der sich auf einem Schneefelde niederlegte und sein Pferd an eine hervorragende Spitze band, nach eingefallenem Thauwetter aber in einer nur beschneit gewesenen Stadt erwachte und das Pferd gebunden an einer Thurm-Spitze hoch in den Wolken wiehern hörte! – Geschichtchen, die ehemals unsre gute Gesellschafter so gern nacherzählten, und die so von Haus zu Haus und von Stadt zu Stadt verbreitet wurden . Diesen Herrn ist nun schon seit langer Zeit der Markt verdorben, da Herr Nicolai sie im Vademecum für lustige Leute hat drucken lassen. In den letzten Jahren aber hat man gar ein eigenes Bändchen davon gesammlet und zuerst in England herausgegeben. Man hält diese neue Dichtungsart daselbst für ein einheimisches Original-Product.

Das Werkchen fällt nun einem der Verfasser des Critical-Review in die Hände. Mit der Herzensangst eines Recensenten, der ein Buch recensiren soll, das er nicht versteht, besieht er es vorne und hinten, ohne zu wissen, was er daraus machen soll. Was kann es endlich anders seyn, als eine Satire? Und in einem so politischen Lande, wie England, was anders als eine Satire auf das Ministerium oder das Parlament? Nun glaubt er die rechte Witterung zu haben und im Decbr. 1785. des Critical-Review Seite 479, erscheint folgende Recension, die wir des lustigen Fehlschlusses wegen wörtlich überlegen wollen:

,Baron Münchhausens Erzählungen von seinen wundervollen Reisen und Feldzügen in Rußland. Klein 8. 1 Schill. bey Smith.

„Dies ist ein satirisches Product, welches die Absicht hat, die kühnen Behauptungen gewisser Schreyer im Parlamente lächerlich zu machen. Wenn es wahr ist, daß jede Uebertreibung am besten mit ihren eigenen Waffen bestritten wird, so hat der Verfasser seinen Plan nicht übel angelegt; denn das Wunderbare ist niemals mehr bis zu einer abentheuerlichen und scherzhaften Ueberschauung getrieben worden, als hier.“

Annalen der Braunschweig-Lüneburgischen Churlande, herausgegeben von Jacobi und Kraut. Erster Jahrgang. Drittes Stück. Hannover, gedruckt bey W. Pockwithz, jun. 1787, S. 178-180.

Die Erste Ausgabe von Raspes „Munchausen“ wurde bereits im November 1785 fertiggestellt, denn in der Londoner Zeitschrift „The Critical Review“ erschien im „Monthly Catalogue“ für Dezember 1785 folgende Anzeige: „Baron Munchausenʼs Narrative of his marvellous travels and Campaigns in Russia. Small 8vo.1 s. Smith. – This is a satirical production, calculated to throw ridicule on the bold assertions of some parliamentary declaimers. If rant may best foiled at its own weapons, the authors design is not ill-founded; for the marvellous has never been carried to a more whimsical and ludicrous extent.” Zitiert nach Grisebach 1890, S. IXf.

in pontificalibus: in bischöflichen liturgischen Gewändern, feierlich

Stutzperücke: kurze Perücke für Männer im 18. Jahrhundert

ehrbarlich: Adj. von Ehrbarkeit

dickbeleibter ehrenfester Bücher: gehaltvolle, ernsthafte Schriften

Rollenhagens Vorrede zu seinem Froschmäuseler:

Der Schriftsteller, Dramatiker, Pädagoge und Prediger Georg Rollenhagen (1542-1609) verfasste Ende des 16. Jahrhunderts den Froschmeuseler, ein Fabelepos nach der pseudohomerischen Batrachomyomachia (Froschmäusekrieg); „Froschmevseler. Der Frösch vnd Meuse wunderbare Hoffhaltunge Der Frölichen auch zur Weyßheit vnd Regimenten erzogenen Jugend zur anmutigen aber sehr nützlichen Leer {...].“ Magdeburg 1595. Rollenhagen hat der ursprünglichen Handlung zahlreiche Nebenhandlungen, zusätzliche Fabeln, Spruchweisheiten, Fürstenspiegel und moralische und christliche Abhandlungen hinzugefügt.

 

 

Titelblatt der ersten Ausgabe von Georg Rollenhagens Froschmevseler. Der Frösch vnd Meuse wunderbare Hoffhaltunge Der Frölichen auch zur Weyßheit vnd Regimenten erzogenen Jugend zur anmutigen aber sehr nützlichen Leer(...]. Magdeburg 1595.

Das Erste Theil. Von der Ersten Kuntschaft des Meusekönigs Son Bröseldiebes, mit dem Froschkönige Baußbacken, vnd ihrer Hoffhaltung. Das 1. Capittel. Kurtze Summa vnd Inhalt des gantzen Buchs.

 

Die von Bürger übernommenen Verse sind kursiv markiert:

Das Hoffhalten, die Feind, vnd Macht,

Das Bluthbad, und erschrecklich schlacht,

Der manhafften Frösch, Meus vnd Helden.

Wil ich in diesem Buch vermelden.

Gott verleih dazu Raht und Gnad,

Das es zur Leer und lust geraht.

Ihr freyen Schulkunst allgemein,

So der Poeten Musae sein

Trett auch herzu, vnd steht mir bey,

Das ich was nütz vnd lieblich sey.

Weißlich bedenck, künstlich auffzeich,

Das euch zu ehren auch gereich.

Denn weil ihr seid Jungfrewlein zart,

So bleibt ihr stets frölicher arth.

Sehet nicht ernstlich sawr alle stund,

Sagt offt wahr mit lachendem mund.

Damit im schertz die gute Leer,

Bey der Jugend schaff desto mehr.

Lasset die auch etwas Weyßheit,

Alhie läsen in Fröligkeit.

Vnd an Fröschen vnd Meusen sehen,

Wie es pflegt in der welt zu gehen.

Wie kans besser sein denn das Musen.

Einmahl reden von Frösch vnd Meusen.

Vnd ihr junge lustige Knaben,

Die lust zu ehrbar kurtzweil haben.

Vnd suchet gern bey allen sachen,

Das ihr in freuden habt zu lachen.

Wollet den Reymen ohn beschweren,

Mit gutem nachdencken zu hören.

Soll euch ohn zweiffel mehr nutz schaffen,

Denn alles Narrenspiel vnd Affen,

Der man doch auch zu lachen pflegt,

Obs gleich nicht viel im Beutel tregt.

Die Alten aber, die ihr Leer,

Mit ernstem pochen machen schwer.

Vnd keinen schertz mehr leiden wollen,

Dißmahl ihr vrlaub haben sollen.

Ein wenig tretten vberseit,

Wollen sie hören ander zeit.

Wenn uns die Nasn auch werden blawe,

Vnd hahr vnd barth geferbet grawe,

Odr noch wol ehe, zu guter stund.

Wermuth ist nicht immer gesund.

Man trinckt auch wol ein newen Wein,

Vnd leckt ein frischen Honnigseim,

Damit sich die Natur vernewe,

Was teglich ist bringet abschewe.

Wie auch der alten Meister trutz.

Der Wechsel ist voll lust, vnd nutz.

Vnd macht zur erbeit munter hertzen.

Dazu dienet diß vnser schertzen.

Das wir in Gottes Namn anfangen.

Also ist der handel angangen.

 

Für den Kommentar der Erzählungen wurden Karten aus folgenden Atlanten verwendet:

 

   

links: Köhler, Johann David; Weigel, Christoph [Hrsg.]: Io. Davidis Koeleri Hist. et Polit. PP. Altdorfini Atlas Manvalis Scholasticvs Et Itinerarivs Complectens Novae Geographiae Tabvlas LI [...]. Nürnberg, [ca. 1724].

rechts: Seutter, Matthäus; Roth, Matthäus [Hrsg.]: Atlas Novus Indicibus Instructus, Oder Neuer mit Wort-Registern versehener Atlas: bestehend in 50. Seutterisch-Geographischen Haupt- und Special-Tabellen, als worueber erstlich ein sehr nutzlich-compendioser General- nachgehends aber ueber eine jede insonderheit ein solch-bequemer Special-Index gedrucket worden, daß mittelst desselben ein jedwederes, in der darzu gehörigen Mappa gestochenes Ort, und Wort ohne besonderer Mühe alsogleich gefunden werden kann. […] Wien […], 1736.

 

Homann, Johann Baptist [Hrsg.]: Atlas novus terrarum orbis imperia regna et status exactis tabulis geographice demonstrans. Nürnberg, [ca. 1729].

 

Seutter, Matthäus; Weyerman, Jacob Christoph [Ill.]; Crophius, Martin Gottfried  [Ill.]: Atlas Minor: Praecipua Orbis Terrarum Imperia, Regna et Provincias, Germaniae Potissimum, tabellis 50 exacte delineatis sistens usui militiae ducum ac peregrinantium maxime accommodatus opera. Cum Privileg: S. R. I. Vicariat. in part: Rheni, Franc: et Suev: iuris Augsburg, [1745].

 

 

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