Theodor Heinrich Ludwig Schnorr

Nachtrag zu den wunderbare Reisen zu Wasser und Lande

Kopenhagen 1789

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Und nun will ich ihnen noch eine

 

Beschreibung

von der Stadt Bodenwerder und dem Landsitz des Herrn Baron von Münchhausen, und deren Merkwürdigkeiten desselben,

vorlesen, die der Herr Baron selbst entworfen hat.

Bodenwerder ist eine Stadt an der Weser. Ehemals so blühend, wie irgend eine Stadt an einem großen Fluss, wegen ihres weit ausgebreiteten Linnenhandels – jetzt ein armes Landstädtchen – keine Manufakturen, kein Kunstfleiß scheint hier sich einfinden und die Bewohner glücklich machen zu wollen. Wenige Einwohner nähren sich von der Mutter Erde, die ihnen Gott gab, andere von dem Handel, andere von den Gärten. Die meisten sind Bettelleute, auch die, die es nicht scheinen. Das Bisschen äußern Glanz, den es seit einigen Jahren dadurch bekommen, dass man die großen Schwankbrunnen und einen abscheulichen Fahrweg mit Steinpflaster und Brunnenpfählen vertauscht hat, geben ihr zwar ein wenig Flitter – aber dieser|[81] Flitter passt nicht zu den vielen papiernen Fensterscheiben – und den Skelets, die hinter den jährenden Wänden weinen und am Hungertuch nagen.

 

 

In dieser Stadt beschloss ich meinen Wohnsitz zu nehmen. Alle meine Effekten lud ich daher auf große Blätter von der liefländischen Klette, schiffte alles darauf ein, und fuhr so von Reval durch das baltische Meer, nahm in Kopenhagen frische Bedürfnisse ein, und kam so nach Lübeck, von wo wir uns zu Wagen nach Bodenwerder bringen ließen. Ich glaubte, in einer Stadt, die so romantisch läge, die ich noch von meinen Jugendjahren kannte, an einem fahrbaren Fluss, an den schönsten steilsten Gebirgen, deren Füße sich alle in die Weser hinein erstreckten, müsse es sich fürtrefflich wohnen lassen. Ich kam hier etwa um die Zeit, als die Einwohner durch den Linnenhandel noch im blühenden Wohlstande waren und Tausende zählen konnten, an. Hier schlug ich mit meiner geliebten Ehegenossin in einer kleinen Art von Landgut5 meinen Sitz auf, um hier in der Stille, fern vom Geräusch der großen Welt, in welcher ich meine Rolle von einem Ende zum andern gespielt hatte, meine Tage in Ruhe zuzubringen, und mich hauptsächlich damit zu beschäftigen, meine Leute durch|[82] eigene und fremde Erfahrungen zu belehren. Das tat ich denn auch in meinem Zirkel, und wo ich sonst meine Leute vor mir fand. 

 

 

Hinter dem Hause, nach dem Kanal der Weser zu, bereitete ich mir einen anmutigen Garten. Ich ließ ihn, so gut es mit wenigen Kosten tunlich war, einrichten. Ich legte auch über den Kanal hin, den ich durch eine fliegende Brücke mit meinem Garten verband, an einem unfruchtbaren öden Berge, von allen nur möglichen aufzutreibenden fremden, besonders amerikanischen Pflanzen, Bäumen und Gesträuchen ein herrliches Bosquet an. Diese schlugen so gut ein, dass es in wenigen Jahren das herrlichste Bosquet war, was sich denken lasst, mit den abwechselndsten Spaziergängen und Gegenständen. An dem Eingange in dies Bosquet ließ ich die vorhin er wähnten italienischen Meisterstücke der Bildhauerkunst setzen. In dasselbe ließ ich die Rebhühner bringen, die so zahm sind, dass sie sich auf ihren Nestern geruhig von mir kitzeln, streicheln und ihre Eier besehen, kurz alles mit sich tun lassen, was man will. Auch halten sich in diesem Bosquet im Frühlinge mehr als 6000 Nachtigallen auf – und eine besondere Art, z. B. die bis Michaelis hin schlägt – die dafür in der ganzen Gegend be|[83]rühmt ist. Diese Tiere machen eine so herrliche Musik, dass es wohl der Mühe wert war, dass alle Großen der Gegend mich besuchen und mich dieserwegen beneideten. Jetzt ist es ihnen freilich was altes – und Münchhausen wird jetzt nachgrade grämlich. Doch besuchte mich neulich noch der Dey von Algier.

 

 

Unten ließ ich eine Grotte13 anlegen, und sie mit allerlei Naturalien14, die ich nur habhaft werden konnte, die ich zum Teil auf meinen Reisen gesammelt, zum Teil von meiner Geliebten geerbt hatte, ausschmücken. So gibt es z. B. eine Erzstufe von gediegenem Golde drin von unermeßlichem Wert, die ich aber, wie natürlich, nach innen zu habe setzen müssen, weil sie mir sonst gewiss weggekapert wäre. So bekommt man nur die äußerste Kruste zu sehen. – Ferner ein Stein, der mir allezeit durch den Geruch anzeigt, wenn es regnen will. So wie es also viele gibt, die Flöhe husten, Gras wachsen, und wer weiß was alles hören und sehen können, so kann ich es regnen riechen. Das merkwürdigste und das eigentliche Wahrzeichen derselben ist aber ein versteinerter Priap, der aus unserer Familie stammt, und in dem Sarge meines Urgroßvaters gefunden worden. Diesen ließ ich deswegen gerade|[84] in die Mitte bringen. Man hat mich versichert, dass von dem bloßen Ansehen desselben verschiedene Damen, besonders Dirnen, die des Sonntags dahin lustwandelten, wie natürlich, nicht ohne Begleitung, fruchtbar dadurch geworden, so dass ich aus guten Gründen bewogen worden, die Grotte den Leuten vor der Nase zuschließen zu lassen, weil ich den Unfug, den fleischerne Priapen auf Kosten meines versteinerten anrichteten, nicht mehr dulden konnte. Nur Damen pries ich ihn zuweilen zum Anrühren, die dann auch bewunderswürdig davon genasen: so dass man, als die Sache recht in den Lauf kam, sogar aus Rom hieher wallfahrtete – und meiner Grotte den Namen gab: die Kapelle zum h. Priap.

Auf einer ziemlichen Höhe über der Grotte steht der Tempel. Ich nenne den Ort – die Zinne. Hier habe ich den malerischsten Prospekt vor mir. Ich habe ihn auch nach chinesischer Art bauen lassen, nach einem Riss, den ich mir vom Kaiser Chi-King kommen ließ. Hier weide ich mich oft, teils mit meinen Freunden, teils mit mir selbst in vertraulichen Gesprächen mit meinem lieben Städtchen, das ich so gern glücklicher sähe, mit den Bergen, mit allen den Gegenständen der wilden und kul|[85]tivierten Natur – voll Freuden über die Werke meiner Kunst. Mir schwindelts oft, wenn ich hier von meiner Höhe und von der Höhe meiner Projekte herabschaue – und mein Geldbeutel nicht so kann und will – wie ich. Die Zuschüsse aus Liefland nahmen zu bald ab. Meine Reichtümer sind mir aller Orten weggekapert. Was ich von meinen Gütern bekommen, ist nur Morgenbrot. Hätte ich doch das Geld hier, was ich von Konstantinopel nach Italien brachte! Dann hätte man sollen Wunder sehen. Doch nun – war der Knüppel bei den Hund gebunden – und wer weiß, wofür es gut war.

Meine Jagd, ein Paar Hunde, mein Lustberg, mein Garten, mein Reitpferd, meine Tobackspfeife, war alles, was mich am liebsten beschäftigte. Mancher deutscher Hase, mancher nordische Bär hat für mich die Segel streichen müssen. Aber manchem habe ich auch so mitgespielt, dass ihm Hören und Sehen verging. Hier kann ich doch nicht um hin, eines Hundes zu erwähnen, den ich auf eine ganz besondere Weise abrichtete, auch ohne mich auf die Jagd zu gehen. Ich hatte ihm ein besonderes Gewehr machen lassen, hing ihm das mit einigen Bandagen an der Seite her, band seine Lunte hinten an den Drücker,|[86] und der Hund war so glücklich, mir bei seiner ersten Ausflucht 2 Hasen heimzubringen, die er in einem Schuss geschossen hatte.

Ich kam aber auf eine fatale Weise um dieses treue Tier. Wir sind einst auf der Jagd – der Hund geht zu weit, findet was, markiert, und denkt, sein Herr soll kommen. Münchhausen kommt nicht, und der Hund steht da immer fort. Nach einem halben Jahre find ich ihn endlich, als ich an die Stelle komme, zufälligerweise – ganz zusammengetrocknet, in derselben Positur. Liebhaber können ihn in meinem Naturalienkabinett sehen, wo ich ihm den ersten Platz gegeben habe.

Meine Gewehrkammer finden Liebhaber immer in der schönsten Ordnung. Weit und breit berühmt ist meine Büchse, womit ich in Liefland die Bären aus dem Felle, und meinen Bedienten die Gulden zwischen Daumen und Zeigefinger wegschoss. Ich tue es auch noch jetzt jedem, der Belieben findet, eine augenscheinliche Probe davon zu sehen. Nur muss ich ihnen im Voraus sagen, dass ich seit einigen Jahren ein wenig zittere. Ich kann also nicht ganz mehr für den Daumen oder Zeigefinger caviren. Übrigens ist meine Büchse ein lebendiges und|[87] unvergängliches Beispiel meiner Taten. Es sind gewiss an die 200 Kretzerschläge daran, deren jeder einen Bär bedeutet, den ich mit eigener Hand erlegt habe.

Der Beschluss meiner Schilderung soll mein vozüglichstes Zimmer machen. Es ist ihnen ganz mit dem schönsten chinesischen Nussholz ausgetäfelt. Der Kaiser Chi-King, mit dem ich schon seit 50 Jahren Briefe wechsele, hat es mir zum Geschenk gemacht. Dies übertrifft alle Vorstellung. Kein Pinsel kann so lebhaft malen. Alles, was man sich denkt, was jeder sich denkt, was jeder sehen will, sieht er hier. Ich bin immer entzückt, wenn ich in mein Zimmer trete. Ein Pelikan, der sieben Junge säugt, mehr als Natur. Wie – wenn man das Tier wirklich sieht, wie es sich die Brust aufritzt, wie das Blut herausspritzt, und die Jungen es aufsaugen. Nicht weit davon eine Klapperschlange, so natürlich, als wenn man das Tier wirklich klappern hört. Ein Steinbock auf einer Felsenspitze, wie er eben im Begriff ist, herabzustürzen. Mein Sultan in einer Ecke, als wenn er lebt – wie er mir meinen Magen ausfrisst – mein Ritt über das Weizenfeld – meine wunderbare Begebenheiten zur See, mein Ritt zu Wasser, meine Fährlichkeit zu –, der|[88] Drache bei Sennar, die Reisen mit dem Strauße zum Monde, zum Mars, zum Jupiter, meine Rückreise mit dem Fallschirm – und mit dem Häckerling durch den Mond, das lebendige Butterfass – die Schlitteneskorte, die Begebenheit bei Novogrod mit dem Bär, meine Reise auf der Jägertasche, die Fährlichkeiten im Moor bei Narva, meine schöne Wirtin, mein liebes süßes Weib, mein gutes Bodenwerder, mein Garten, meine Grotte mein Lustberg, kurz meine ganze Geschichte spiegelt sich klar auf den Blättern dieses Zimmers ab – und so kann jeder sich seine Geschichte denken – was er will. Und damit Punktum.

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Bodenwerder: Die Stadt Bodenwerder im Hamelschen und Lauenauischen Quartier des Fürstentums Calenberg im Kurfürstentum Hannover mit 238 Häusern, an der Weser. Sie treibt etwas Schiffahrt, auch handelt sie mit Garn und Leinwand und hat fleißige Spinner.
Fröbing 1789, S. 91.

Baron von Münchhausen: Wer kennt ihn nicht, den Helden der unglaublichsten Jagderlebnisse und Kriegsabenteuer, den Kanonenkugelreiter Hieronymus von Münchhausen! Wer hätte nicht mit glühendem Interesse als Kind und später als Erwachsener mit stillem Schmunzeln die tollen Münchhausiaden gelesen! Sie sind Allgemeingut der zivilisierten Welt geworden, übersetzt in viele Sprachen, seit 1785 wieder und wieder neu aufgelegt und illustriert - heute noch so lebendig wie je! Wir kennen Münchhausen!

Aber kennen wir ihn wirklich? Was wissen wir von seiner Persönlichkeit, seinem Leben, seinem Schicksal und von der Entstehung seiner Geschichten?

Wenig ist davon überliefert. Das Bodenwerderer Gutsarchiv wurde nach der Auflösung des Gutes 1870 von der Familie von Münchhausen vernichtet, soweit die Urkunden nicht auf das Münchhausensche Gut Windischleuba gebracht wurden, wo sie - sofern überhaupt noch vorhanden - für uns heute praktisch unerreichbar sind. Die Gründe für die Vernichtung mögen in dem Skandal um des Hieronymus zweite Ehe zu suchen sein, dessen Einzelheiten nicht zu gut bekannt werden sollten. Das Wichtigste - natürlich vom Standpunkt der Familie aus betrachtet - finden wir in der Geschlechtshistorie des Hauses derer von Münchhausen. Aber damit sind, abgesehen von den Urkunden, die sich im Bodenwerderer Stadtarchiv und in den Kirchenbüchern finden, die direkten Quellen im wesentlichen erschöpft.

Doch das Wenige, was blieb, zeigt, daß Hieronymus von Münchhausen, der Calenbergische Edelmann und Gutsherr von Bodenwerder, in seiner Jugend als Statist Anteil gehabt hat an weltpolitischen Ereignissen in Rußland. Sein Leben in diesen Jahren erschließt sich vom zeitgeschichtlichen Rahmen her. Vor unseren Augen entsteht das lebensvolle Bild einer Persönlichkeit, deren Schicksal zuzeiten der Tragik nicht entbehrt.
Weiss 1977, S. 4.

Linnenhandels: Bodenwerder selbst, das kleine Städtchen auf der Weserinsel, hatte in den 440 Jahren seines Bestehens Zeiten am Rande der Not und solche eines bescheidenen Wohlstandes gesehen. Hiernonymus' Jugend fällt in eine Zeit der Blüte, die friedliche Jahrzehnte den Bürgern beschert hatten. Schiffahrt und Handwerk bildeten Bodenwerders wirtschaftliche Grundlage, und zu jener Zeit hatte sich vor allem der Leinenhandel entwickelt. In den Dörfern um das Städtchen, insbesondere in der Ithbörde, wurde viel Flachs angebaut und ein grobes, billiges Bauernleinen gesponnen und gewebt. Das „Leggelinnen“ nahm mit der „Fahrpost“ über Hameln oder als Schiffsladung die Weser hinunter seinen Weg in die weite Welt. Wir wissen, daß es bis nach Westindien verkauft wurde - Jamaikas Negersklaven trugen Lendenschurze aus Bodenwerderer Leinen! Im 18. Jahrhundert bekam die Altstadt ihr heutiges Gesicht, damals entstanden wohl die meisten alten Fachwerkhäuser, die, liebevoll gepflegt, noch in unserer Zeit den Charakter des Städtchens bestimmen. Kein Wunder, daß seine Bewohner eine gute Portion Bürgerstolz besaßen, -Münchhausen hat ihn später zu spüren bekommen.
Weiss 1977, S. 7f.

Effekten: Bewegliche Habe

das Baltische Meer: die Ostsee

von meinen Jugendjahren kannte: Mit vielen Gütern belehnt, findet man das Adelsgeschlecht der von Münchhausen im südlichen Niedersachsen und Mitteldeutschland, erstmals erwähnt im 12. Jahrhundert. Achtzig verschiedene Schreibweisen des Namens hat man in Urkunden gezählt! Aus dieser Familie ging eine Reihe großer Männer hervor. Der bedeutendste dürfte der hannoversche Premierminister Gerlach Adolph (1688 bis 1770) gewesen sein. Sein größtes Verdienst ist die Gründung der Universität Göttingen, deren Kurator er dreiunddreißig Jahre lang, bis an sein Lebensende, gewesen ist. In Preußen trat Ernst Friedemann (1724 bis 1784) als Justizminister Friedrichs des Großen politisch hervor. Bei dem berühmten Prozeß um die Mühle von Sanssouci hat er kraft seines Amtes ein Wort mitzureden gehabt. - Mit diesen beiden erschöpft sich die Zahl der hervorragenden Münchhausens im 18. Jahrhundert noch keineswegs. Doch der berühmteste von allen, dem sein Ruhm gegen seinen Willen zufiel, war kein Politiker, sondern der große Fabulierer Hieronymus von Münchhausen aus Bodenwerder.

Mehr als 120 Jahre vor des Hieronymus Geburt war das Gut Bodenwerder schon ein Münchhausensches Lehen. Bodenwerderer Burglehen - zunächst drei, später vier -werden bereits im 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Vielleicht stehen sie im Zusammenhang mit dem Burgvogt, den die Homburger Grafen in dem von ihnen gegründeten Städtchen in früheren Zeiten einsetzten. Im 15. und 16. Jahrhundert waren Bodenwerderer Burglehen im Besitz des Bevernschen Geschlechts, das im Jahre 1582 ausstarb. Herzog Wilhelm d.J. von Braunschweig-Lüneburg belehnte in dem genannten Jahre die vier Söhne des Hilmar von Münchhausen mit dem gesamten Besitz der von Bevern. Der berühmteste der vier Brüder ist Statius, bekannt durch verschiedene Schlösser, u.a. Bevern und Schwöbber, die er im Sril der Weserrenaissance erbaute. Statius war Landsknechtsführer, und er scheint das Beutemachen nicht schlecht verstanden zu haben.

1582 ist Bodenwerder im Lehnsbrief nicht extra erwähnt. Die vier Burglehen müssen aber schon vor 1613 im Besitz der Münchhausen gewesen sein, denn in diesem Jahr tritt Statius eins davon an Franz Erich von Wettbergen ab, - spätere Urkunden nennen dann wieder nur noch drei.

Ob damals die Münchhausen schon in Bodenwerder gewohnt haben, weiß man nicht. Der erste, der mindestens einen Teil seines Lebens dort zugebracht hat, der die Familiengruft in der Kemnader Kirche erwarb und dessen Bautätigkeit durch seine Initialen nachzuweisen ist, war des Hiernonymus Vater, Georg Otto von Münchhausen. Er wurde 1682 geboren und schloß 1711 die Ehe mit Sibilie Wilhelmine von Reden-Hastenbeck.

Ihm wird fälschlich der Bau des heute als Rathaus dienenden Herrenhauses zugeschrieben, das über dem Eingang seine Initialen zeigt. Aus stilistischen Gründen muß man jedoch den Bau mindestens hundert Jahre früher ansetzen. Tatsächlich ist er bereits auf dem Merian-Stich von 1654 abgebildet. Er wird also auf Statius zurückgehen und soll 1603 von Baumeister Hundertossen aus Hameln errichtet worden sein.

Georg Otto starb im Jahre 1724, er wurde in der Kemnader Kirche beigesetzt. Seiner Gattin blieb die Sorge für vier Söhne und drei Töchter, blieb die Bewirtschaftung des Gutes. Sie hat es nicht leicht gehabt - die Urkunden im Stadtarchiv berichten von Schwierigkeiten und Reibungen zwischen den Bürgern und den Gutsleuten. Manche vergilbte Seite füllen die Streitschriften um Zehnten und Ländereigrenzen.
Weiss 1977, S. 5f.

Er that manches zur Verschönerung des Gutes, lebte dort in ländlicher Stille und spärlichem Umgange mit Verwandten und Nachbaren,  fast nur seiner leidenschaftlichen Freude an der Jagd mit zubehörigen Hunden und seinen Pferden, deren Vollkommenheiten und Tugenden er gern anzupreisen pflegte. Sein Jäger, der auch in den Geschichten figurirt und wirklich renommirt gewesen sein muß, hieß Rösemeyer. Er kommt einmal in den Acten vor, als ihm sammt Horn und Meute M. an Herrn v. Ditfurt in Dankersen verliehen hatte zu einer großen Jagd, – anscheinend auf Überhand genommenes Schwarzwild.
A. F. von Münchhausen 1872, S. 65.

Kanal an der Weser: Münchhausens Ländereien lagen diesseits und jenseits des Weserarmes, der noch bis nach 1920 Bodenwerder im Westen umfloß und unterhalb der Stadt eine Mühle antrieb. Es gab im 18. Jahrhundert nur zwei Stadttore, das Wesertor an der Flußseite und am Nordende der Stadt das Mühlentor mit der Straßenbrücke über den Mühlengraben. Münchhausen mußte also, um zu seinen unmittelbar hinter dem Gutshof gelegenen Ländereien zu gelangen, einen beträchtlichen Umweg machen, auf dem er am Tor auch noch kontrolliert wurde. Der Wunsch nach einer verbindenden „Privatbrücke“ war also verständlich.
Weiss 1977, S. 17

Brücke: Da war vor allem das Gut, das ihn in Anspruch nahm. Er hat die Gebäude erweitert -verschiedene Zeugen seiner Bautätigkeit sind bis heute erhalten, so vor allem sein Grottenhäuschen. Wir lesen Näheres darüber im letzten Abschnitt.

Und da waren die Reibungen, die zwischen dem Gutsherrn und den Bürgern von Bodenwerder nicht ausblieben. Allzu eng grenzten Stadt und Gutshof, adlige Ländereien und Ackerbürgen-Fluren aneinander. Eigentlich waren es keine schwerwiegenden Dinge, an denen sich die Gegensätze entzündeten, Fragen der Weidegerechtsame, Requirierung von Gutspferden zu Zwangsfuhren für die Franzosen im Siebenjährigen Krieg, die der berühmte General de Broglie angeordnet hatte, oder die Zahlung von Abgaben an die Stadt.

Aber hinter dem allen steht letztlich die Frage, die das wachwerdende Bürgertum im 18. Jahrhundert stellt und die Bürgermeister Schmidt in einer seiner Klageschriften direkt ausspricht: Ist der Edelherr Gebieter oder Privateinwohner der Stadt? Bürgerstolz eines 500 Jahre alten Stadtwesens steht gegen das Standesbewußtsein des Weltmannes aus altem Geschlecht.

Beide Seiten führen eine scharfe Klinge in ihren Eingaben, Klagen und Gegenklagen, die nach Hannover, Hameln oder an das Amt Grohnde gerichtet sind. Da steht in den Urkunden im Stadtarchiv Münchhausens energische, ein wenig barock verschnörkelte Unterschrift, und da finden wir die seitenlangen Eingaben und Erklärungen des Bürgermeisters Schmidt, die oft kaum leserlich sind und manchmal mit Änderungen und Streichungen verschmiert wie ein Entwurf ins Unreine. In der Kanzlei hat man sie aber anscheinend doch entziffern können. - Ein Schriftstück trägt in ungelenker Schrift die Namenszüge des Bodenwerderer Rats - man sieht, daß die Bürger mit Ackergerät und Handwerkszeug besser umzugehen verstanden als mit der Feder. Einmal haben sie das bei dem Streit um den Brückenbau dem adligen Herrn sehr handgreiflich bewiesen.

Jahrelang machte man sich so gegenseitig das Leben sauer und jeder glaubte sich im Recht. Münchhausen schreibt in einer Klageschrift, die während der französischen Besetzung Bpdenwerders im Siebenjährigen Krieg verfaßt ist: „Der Herr Implorat (d.i. Bürgermeister Schmidt) hat mir die jetzige unruhige Zeit unerträglicher gemacht als die Herren Franzosen selbst...“ Das ist starker Tobak! Denn die Franzosen haben damals das Städtchen arg hergenommen. Münchhausens Advokat ist bei nächster Gelegenheit nicht weniger massiv: „Die unruhige Bürgerschaft zu Bodenwerder hat sich wieder durch eine Tat berühmt gemacht, dergleich ihr allein nur anständig zu sein scheint...“ Bürgermeister Schmidt, unübertroffen in verschachteltem Amtsdeutsch, bleibt seinerseits nichts schuldig: „Wir hatten nimmermehr geglaubt, daß der Herr Rittmeister von Münchhausen sein im Frühling vorigen Jahres unternommenes, aber von uns und unserer Bürgerschaft vereiteltes Vorhaben... zu rechtfertigen und uns und unsere Bürgerschaft, ihm solches zu gestatten, durch einen Prozeß zu zwingen sich unterstanden haben würde... vielmehr vermeint, daß eine so lange Zeit ihn in die Sache würde haben reifer beurtheilen lassen...“ Und dann beklagt erden „entsetzlichen Nachteil“, den Münchhausen der Stadt durch den geplanten Bau einer Brücke über den Mühlengraben zufügen wolle.
Weiss 1977, S. 16f.

Der Bodenwerder Bürgermeister Schmidt notierte 1755:

Bodenwerder liegt auf einer Insel, die von der Weser und einem Weserarm – dem Mühlenteich – umflossen wird, der, nachdem er unsere Mühle, zu deren Behuf er verfertiget zu seyn scheint, passieret, wieder in die Weser fällt. Dieses unsere Stadt umgebende Wasser ist derselben, nachdem in den alten Kriegen ihre äußerste Mauer und Wall teils niedergerissen, teils durch die Länge der Zeit verfallen, Schutz statt der Mauer, so daß keiner in unsere Stadt noch aus derselben kommen kann, er passiert denn von der Weser Seite unsere Stadt Fähre und von der Landseite unsere über den aus der Weser geleiteten Arm oder Canal geschlagene Brücke und daselbst befindliches Tor.
Rose 1937, S. 297.

Im Stadtarchiv liegen mehrere Aktenstücke, die gerichtliche Klagen gegen den Baron von Münchhausen enthalten, die zeigen, dass der Gutsherr immer wieder im Konflikt mit der Bürgerschaft geriet. Als er gegen den Willen der Stadt eine Brücke baute, die aber von den erzürnten Bürgern wieder abgerissen wurde.

Bosquet: hier die (fiktive) Gartenanlage.

Am Stadtrande, unmittelbar außerhalb der ehemaligen Befestigungsmauer gelegen, ist das Münchhausensche Herrenhaus erhalten, in der äußeren Form unverändert. Hier wurde Hieronymus geboren und hier starb er. Sein Vater, Georg Otto, errichtete die heutige Freitreppe und das Portal im Jahre 1721, setzte über die Tür in Sandstein gemeißelt das Familienwappen, die eigenen Initialen und die seiner Frau: „GOvM - Anno 1721 - SWvR“ und den alten Münchhausen-Wahlspruch „Mine Borg ist God“.

Von Georg Otto stammt das Gebäude neben dem Herrenhaus. Welche Funktion es hatte, ist aus Urkunden oder Karten nicht festzustellen. Es heißt jedoch bei den alten Bodenwerderern noch heute der „Brennove“, und in den Akten über die Gutsauflösung „das Brennhaus“. Es dürfte sich also um die Brennerei gehandelt haben, die es ja auf jedem Gut gab. Das Brennhaus trägt ebenfalls Georg Ottos und Sibilles Zeichen. Das Brennhaus beherbergt heute ein mit viel Verständnis und Sachkenntnis von dem langjährigen Ortsheimatpfleger Ludwig Bode zusammengestelltes Heimatmuseum.

Hieronymus selber hat äußerlich nichts am Herrenhaus verändert, wohl aber die nördlich davon gelegene „Schulenburg“ umgebaut. Ein Schlußstein mit seinen und Jacobines Initialen krönt das Tor. Die Schulenburg dürfte wohl viel älter sein, ihre Fundamente stammen möglicherweise schon aus dem 13. Jahrhundert, in dem Bodenwerders erste, teilweise noch erhaltene Stadtbefestigung angelegt worden ist. Welchem Zweck das heute als Schuppen benutzte, sehr hohe Gebäude einst diente, ist nicht geklärt. Es wäre denkbar, daß hier das in alten Urkunden erwähnte „Castrum“ des homburgischen Burgvogts zu suchen ist.
Weiss 1977, S. 26

Bildhauerkunst: Vom Ewerb der „italienischen Meisterstücke der Bildhauerkunst“ erzählt Schnorrs Münchhausiade in Venedig: „Lang verweilte ich bei den vortrefflichen Bildsäulen, wo Eine darunter wirklich einige Augenblicke zu leben schien, und mir zuwinkte. Auch machte ich Bekanntschaft mit dem berühmten Gorgoni, der ein herrlicher Bildhauer ist. Er war so gütig, mir Einige von seinen Meisterstücken zu verehren, die er mir auch auf meinen Befehl einst durch die Post nach Bodenwerder schickte. Jeder kann sie bei meinem Eingange ins Bosquet zu sehen bekommen, und schon Mancher wurde durch das bloße Anstaunen derselben ¼ Stunde lang zum Steine.“

Rebhühner: die der literarische Münchhausen bei seinen abenteuerlichen Reisen entdeckt und nach Bodenwerder geschickt hat.

Michaelis: die volkstümliche Bezeichnung des Festes des hl. Michael am 29. September. Es war die Zeit der Herbstmärkte und der Entlohnung des Gesindes.

Dey von Algier: Baba Mohammed ben-Osman oder Muhammad V. ben Osman war von 1766 bis 1791 Dey der Deylik von Algier. Der Adoptivvater von Baba Hassan Pacha und der Großvater von Mustapha Pacha . Unter seiner Herrschaft erklärte er Dänemark-Norwegen den Krieg, weil er forderte, dass eine jährliche Zahlung zur Abwehr der Piraterie durch Dänemark-Norwegen erhöht und neue Geschenke erhalten sollten. Dänemark-Norwegen lehnte die Forderungen ab und begann den dänisch-algerischen Krieg.
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Grotte: Nur durch einen schmalen Weserarm und einige Gärten vom Wohnsitz Münchhausens getrennt, erhebt sich der zum ehemaligen Besitz derer von Münchhausen gehörende Münchhausenberg. An seinem dem Gute zugekehrten Abhange ließ Hieronymus am Jahr 1763 eine Grotte mit daraufstehendem Stübschen errichten. Über dem Eingang zu Grotte verkündet eine Inschrift: „MDCCLXIII. Hieronymus Carl Friedrich de Münchhausen Hereditarius Bodenwerderae et Jacobina de Dunten ex domo Ruthern in Livonia. Post adeptam pacem.“ (d. h. 1763 H. C. F. von Münchhausen, Erbherr in Bodenwerder, und J. von Dunten aus dem Hause R. in Livland. Nach erreichtem Frieden.) (Siebenjähriger Krieg 1756-1763.) Das Stübchen war mit kostbaren Gobelins ausgekleidet. – An der Innenseite dieses Raumes besagt eine Inschrift über der Tür:

„Siebenzehnundertsechzigdrei,
wie der Friede uns beglücket,
wurden Berg und Grotte neu angeleget
und ausgeschmücket.
Schnöde Zenker macht euch fort,
denn ihr sollt zum Neide wissen,
daß an diesem stillen Ort
Freunde sich in Eintracht küssen.

G. F. Niemeyer,
Gerichtsschulötheiß.“

Rose 1937, S. 288f.

Naturalien: In der Grotte, die heute dem Wirt als Vorratsraum dient, finden sich in den Wänden Versteinerungen, glitzerndes Quarzgestein und Muscheln eingemauert. (Einige wertvolle Stücke dieser Sammlung sind leider seit längerer Zeit schon verschwunden.)
Rose 1937, S. 295.

Priap: Nach der griechischen Mythologie hatte Aphrodite eine Liebesbeziehung mit Dionysos. In der Küstenregion von Abarnis bei Lampsakos gebar sie ihm den Priapos. Aufgrund der Zauberkräfte Heras war er missgestaltet. Aphrodite verleugnete deshalb ihren Sohn und setzte ihn aus. Ein zunächst auf Lampsakos und die Dardanellen beschränkter, lokaler Kult verbreitete sich dann über die griechische, bald über die römische Welt: Man opferte ihm die Erstlingsfrucht von Feld und Garten. Priapos' Statuen, ausgestattet mit einem gewaltigen Phallus, meist aus Holz und rot bemalt, sollten in Obst- und Weingärten als Glücksbringer eine reichhaltige Ernte garantieren. Sie sollten wie eine Vogelscheuche wirken und Diebe verschrecken.
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Kaiser Chi-King: Fatian Longyun Zhicheng Xianjue Tiyuan Liji Fuwen Fenwu Qinming Xiaoci Shensheng Chun (1711-1799) regierte China von 1735 bis 1796. Der malerische Prospekt ist auf der Darstellung von Bodenwerder zu sehen, die dem Buch als Stich beigegeben wurde.

 

Qianlong Kaiser, 5. Kaiser der Qing-Dynastie

gebunden: Die Redweendung Da liegt der Knüppel beim Hund! bedeutet Man kann nicht, wie man möchte, denn es gibt ein Hindernis.

cavieren: lat. bürgen

sieben Junge säugt: Als Symbol für Jesus Christus sind Pelikane auch Teil der christlichen Ikonographie. Nach dem Physiologus, einem frühchristlichen Tierkompendium, öffnet sich der Pelikan mit dem Schnabel die eigene Brust, lässt sein Blut auf seine toten Jungen tropfen und holt sie so wieder ins Leben zurück. Dies wurde allegorisch in Bezug zum Opfertod Jesu Christi gesetzt, wodurch der Pelikan zu einem in der christlichen Ikonographie häufig verwendeten Motiv wurde. Als Symbol für Christus und die Eucharistie findet er sich oft auch auf Vasa sacra wie dem Kelch, dem Ziborium, an Altären und Tabernakeln. Die Grundlage für diese Vorstellung liefert möglicherweise die Tatsache, dass sich die Jungen des Pelikans ihr Futter tief aus dem Kehlsack der Eltern holen, was den Eindruck erweckt, sie würden sich an deren Brustfleisch nähren. Außerdem färbt sich beim Krauskopfpelikan während der Brutzeit der Kehlsack rot und erinnert an eine blutige Wunde.
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Pelikan im Blockbuch »Defensorium inviolatae virginitatis b. Mariae« von J. Eysenhut, Regensburg, 1471

Der sehr große Sack welcher am Schnabel dieses Vogels hängt, dienet ihm nicht nur alleine seine Speise aufzubehalten, sondern selbige auch wie mit einem Netz zu fangen; wobey zu bemerken, daß wenn er seine Jungen füttert,  er diesen Sack, er mag nun mit Wasser oder Fischen angefüllet seyn, stark auf die Brust drückt, und dasjenige, was darinnen enthalten ist, in ihren Mund heraustreibe, welches wohl zu der bekannten Fabel Gelegenheit mag gegeben haben, daß man saget, der Pelican reisse sich die Brust auf, und nähre die Jungen mit seinem Blut.
Sammlung verschiedener ausländischer und seltener Vögel, worinnen ein jeder derselben nicht nur auf das genaueste beschrieben, sondern auch in einer richtigen und sauber illuminirten Abbildung vorgestellet wird. Vierter Theil. Ausgefertiget und heraus gegeben von Johann Michael Seligmann. Nürnberg 1755.

Klapperschlange: Die Klapperschlangen (Crotalus) sind eine Gattung innerhalb der Grubenottern (Crotalinae). Es handelt sich um meist mittelgroße Giftschlangen. Die Gattung umfasst 29 Arten. Das Vorkommen von Klapperschlangen ist auf Amerika beschränkt.
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meine ganze Geschichte: Von nun an führt Hieronymus von Münchhausen das Leben eines Landedelmannes, der seine Gutswirtschaft bestellt, gelegentlich geselligen Verkehr mit seinen Gutsnachbarn pflegt, und dessen liebster Zeitvertreib die Jagd ist. Pferde und Jagdhunde sind seine größte Freude, und der Rösemeyer ist ein Leibjäger, wie man ihn sich wünscht! Wir kennen ihn aus einigen der Münchhausenschen Jagdgeschichten, aber er ist keine Phantasiegestalt, sondern wird in einer Situation, die beinahe eine Münchhausiade ist, sogar aktenkundig. Sein Herr, so erfährt man, borgte ihn eines guten Tages samt der Meute an einen Bekannten aus, den Herrn von Ditfurt in Dankersen. Doch Rösemeyer kam dort nicht an, denn auf preußischem Gebiet, das er passieren mußte, verhafteten ihn einige Bauern als Wilddieb. „Vielleicht“, so berichtet die Familienchronik, „hatte Rösemeyer so en passant seine Kunst ein wenig auf eigene Rechnung versucht.“ Ob der Vorfall etwas einseitig durch die Brille des adligen Geschlechtshistorikers gesehen ist, bleibe dahingestellt. Jedenfalls bedurfte es erst eines Befehls aus Minden, ehe Jäger und Hunde die Freiheit wiedersahen.

Wahrscheinlich schon in den Jahren nach Münchhausens Heimkehr beginnt sein Erzählertalent im Freundeskreis berühmt zu werden. Er hat sich jedoch, wie Ohrenzeugen übereinstimmend berichten, nie mit seinen Geschichten in den Vordergrund gespielt - die Erzählungen ergaben sich aus Stimmungen und Gelegenheiten ganz selbstverständlich.
Weiss 1977, S. 15.

Die erwähnten Jagdabenteuer erzählt Schnorr in seinen Münchhausiaden.

 

 

 

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